Diese Kräuter schützen vor Krankheiten

Die Kraft der Kräuter

Die heilende Wirkung mancher Pflanzen war bereits früheren Kulturen bekannt. Damals kannten die Menschen mehrere Tausend Pflanzen und sie haben mit diesen geheilt. Auch die heutige Medizin erkennt die wohltuende Wirkung der Kräuter. An dieser Stelle werden einige vorgestellt, welche nicht nur unseren Körper vor Krankheiten schützen, sondern man kann aus ihnen auch hervorragende Tees zubereiten.

Rooibos

Dieser südafrikanische Hülsenfrüchte-Strauch ist seit den 90ern Jahren immer beliebter in Europa. Der Rooibos-Tee wird vor allem wegen seines angenehmen süßlichen Geschmackes getrunken. Nicht zu vernachlässigen ist aber seine wohltuende Wirkung. Rooibos-Tee enthält weder Koffein noch Teein, hat also keine belebende Wirkung. Daher können ihn auch Kinder und Menschen mit Magenproblemen ohne Bedenken trinken.

Ingwer

Diese Pflanze stammt aus den Regenwäldern Asiens. Sie ist nicht nur ein hervorragendes Gewürz, sondern ihre sämtlichen wohltuenden Wirkungen sind auch im Tee enthalten. Der Ingwer riecht phantastisch, sein Geschmack ist süßlich und angenehm scharf. Bereits die Römer benutzten Ingwer als Aphrodisiakum. In Europa ist Ingwer eher als Gewürz bekannt. Er gibt Suppen, Hühnerfleisch, Lamm und Kartoffeln eine köstliche Würze.

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Pfeffer

Die Pfefferpflanze stammt aus Indien sowie aus der Umgebung von Singapur. Sie war bereits in der Antike ein beliebtes Gewürzmittel. In Europa verbreitete sie sich erst über die Königshäuser.

Schwarzer, grüner und weißer Pfeffer wachsen an der gleichen Pflanze. Die Farbe des Pfeffers hängt davon ab, in welchem Reifzustand er geerntet wird. Pfeffer ist sowohl als ganzer Korn, als auch gemahlen als feines Pulver sehr beliebt. Er verleiht fast jeder Speise einen typischen Geschmack.

Indische Melisse

Die Indische Melisse ist in Europa eher als ätherisches Öl bekannt. Die aus Ceylon stammende Pflanze ist ein hervorragendes anregendes, belebendes und erfrischendes Mittel.

Äußerlich wird die Indische Melisse als Aromabad und Massageöl verwendet.

Hopfen

Beim Hopfen denken alle sofort an die Bierbrauerei. Diese aus Osteuropa stammende Pflanze war bereits im 18. Jahrhundert in ganz Europa bekannt. Es ist interessant, dass die Römer Hopfen zuerst als gekochtes Blattgemüse verzehrten. Heutzutage verarbeiten die Bierindustrie und die Mühlen den Hopfen.

Honeybush

Honeybush stammt ebenfalls aus Südafrika wie auch der Roobois und hat ähnliche Eigenschaften wie dieser. Aber der Honeybush ist noch süßer und hat einen fruchtigen Honiggeschmack.

Honeybush wurde in einer sehr kurzen Zeit beliebt, da es die moderne Lebensweise ergänzt. Honeybush wird hauptsächlich als Tee genossen. Honeybush enthält kein Koffein, dagegen viele Mineralstoffe.

Zimt

Der duftende und sehr wohl schmeckende Zimt stammt aus China und Ceylon. Um 1500 gab es fast Kriege um das Monopol des Importes von Zimt. Es gab Zeiten, in denen Zimt teurer war als Gold. Heutzutage zählt Zimt nicht mehr zu den teuersten Gewürzen. Er ist auf fast allen Gewürzregalen zu finden.

Wer könnte sich wohl die Weihnachtsbäckerei oder den Apfelstrudel ohne Zimt vorstellen?

Pfefferminze

Die Geschichte der Pfefferminze reicht bis in die griechische Mythologie zurück. Der Erzählung nach war Menthe eine Nymphe, die sich der Hades ausgeguckt hatte. Persephone, die Geliebte und Schwester von Hades war natürlich nicht sehr erfreut darüber und wandelte deswegen Menthe in eine Heilpflanze.

Die Entstehungsgeschichte der Pflanze ist nicht leicht festzustellen. Es ist aber sicher, dass die Pfefferminze wegen ihrer guten Eigenschaften bereits im Altertum gezüchtet und verwendet wurde. Ihr ätherisches Öl findet auch heutzutage vielfach Verwendung.

Außerdem wird sie noch in der Kaugummiproduktion, in der Pharmaindustrie, in der Kosmetik und auch in der Lebensmittelindustrie verwendet.

Eukalyptus

Die Lieblingsspeise der Koalas kam aus Australien nach Europa. Diesen schnell wachsenden Baum kann man sogar auf dem Balkon groß ziehen. Hier wächst er zwar nicht 70 Meter hoch, verjagt aber Fliegen und Mücken.

Holunder

Den meisten Menschen fällt sofort der leckere Holundersaft ein, welchen man auf den Jahrmärkten kaufen kann. Auch die größten Erfrischungsgetränkehersteller verwenden Holunder wegen seines besonders schmackhaften Geschmacks. Nicht nur Saft, sondern auch Schnaps, Liköre oder auch Sekt werden aus Holunderblüten hergestellt.

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