Sportverletzungen beim Tennis

Tennis kann man bis ins hohe Alter spielen. Allerdings sollte man sich dabei nicht überlasten. Haupttodesursache sind Herz-Kreislauferkrankungen wie der Herzinfarkt. Die Verletzungsrate ist beim Tennis relativ niedrig. Eine Hälfte sind akute Verletzungen, die andere Hälfte geschehen durch Überlastung. Jüngere Spieler erleiden mehr Verletzungen, ältere Spieler haben chronische Beschwerden. Vorerkrankungen spielen eine enorme Rolle. Verletzungen zieht man sich durch Ausrutschen und durch schnelle Starts und Stopps zu. Die Bodenbeschaffenheit hat einen großen Einfluss auf Verletzungen.

Am häufigsten wird das Bein verletzt. Bei Sprints werden Muskeln gezerrt oder man zieht sich einen Muskelfaserriss zu. Bei älteren Tennisspielern kann eine vorgeschädigte Achillessehne reißen beim Start und beim Springen. Das Sprunggelenk wird in Mitleidenschaft gezogen, wenn man ausrutscht oder auf den Ball tritt. Es kommt zu Verstauchungen, Verrenkungen oder zum Bänderriss. Beschwerden im Arm und Schulter werden durch Überlastung verursacht. Typisch ist dabei der Tennisarm. Durch mechanische Belastungen werden der Streckmuskel und der Sehnenansatz am Ellenbogen gereizt. Prellungen und Blutergüsse treten auf, wenn man vom Ball getroffen wird. Stürze führen zu Blutergüssen, Schürfwunden und Knochenbrüchen.

Vorbeugend sind Aufwärm- und Dehnungsübungen enorm wichtig. Muskel, Sehnen und Bänder werden dann weniger verletzt. Wenn man erschöpft ist, sollte man mit Spielen aufhören. Die allgemeine Kondition kann durch Radfahren und Joggen gesteigert werden. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte man achten und beim Spiel im Freien benutzt man einen Sonnenschutz. Einen Tennisarm kann man durch das Erlernen der richtigen Schlagtechnik vorbeugen. cw