Wie können wir unsere Haut im Winter schützen?

Eine schöne und gesunde Haut ist auch ästhetisch ein angenehmer Blickfang. Außerdem ist sie ein Schutzschild unseres Körpers. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan mit der größten Oberfläche. Sie regelt unsere Körpertemperatur, sie ist empfindlich gegen angenehme und schmerzhafte Impulse und verhindert, dass fremde Stoffe in unserem Körper landen. Sie bietet auch ein Schutzschild gegen schädliche Sonnenstrahlen. Die Haut bedarf also einer ständigen Aufmerksamkeit und Pflege, und zwar nicht nur aus kosmetischer Sicht, sondern auch um die lebensnotwendigen Funktionen gewährleisten zu können.

Diese Pflege und die Aufmerksamkeit der Haut gegenüber sollte nicht nur saisonbedingt, sondern ständig vorhanden sein – warnen Hautärzte. Funktionsstörungen der Haut können schwere physische und psychische Folgen haben. Jede Schicht der Haut hat eine eigene spezielle Aufgabe. Die sehr dünne Oberschicht, die Oberhaut schützt vor dem Eindringen der Krankheitserreger und fremder Stoffe. Die nächste Schicht in Richtung des Körperinneren bildet die Lederhaut. Die ist für die Hauternährung, die Sinneswahrnehmung und die Immunabwehr zuständig. Auch die Schweiß- und Talgdrüsen, welche Fett und Flüssigkeit speichern, befinden sich in dieser Schicht. Die dritte Schicht ist die so genannte Unterhaut. In diesem Gewebe befinden sich Fettzellen, welche ebenfalls Flüssigkeit und Fett speichern.

Im Laufe unseres Lebens ändert sich die Haut ständig. Mit voranschreitendem Alter verschwindet der größte Teil der Fettschicht, die flexiblen Fasern des Balges werden allmählich brüchig, die Haut wird immer runzeliger. Es wird weniger Talg produziert und deswegen trocknet die Haut im Alter schneller aus.

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6 simple Tipps für die Hautpflege

  1. Fetthaltige Cremes verwenden
  2. Pflegeprodukte mit Ceramide und Lipide verwenden.
  3. Im Winter auf Pflegeprodukte mit Alkohol verzichten.
  4. Zu langes Duschen im Winter ist schlecht für die Haut.
  5. Auch Sport schützt die Haut.
  6. Die Wohnräume wegen der geringen Luftfäuchtigkeit regelmäßig lüften.

Die meisten Menschen kümmern sich in der Regel nur darum, dass die Haut, das Organ, das ihr Erscheinungsbild stark prägt, hübsch bleibt. Deswegen greifen sie zu den modernsten kosmetischen Mitteln. Und zwar nicht nur die Frauen, sondern auch immer mehr die Männer.

Aber die meisten Menschen denken nicht daran, dass sie für ihre Haut selbst verantwortlich sind und für sie wirksam etwas tun können. Grundlage hierfür ist die Hygiene, eine gemäße Sauberkeit und Kenntnisse über die eigene Haut. In der Regel weiß jeder darüber Bescheid, ob er selbst eine fette oder eine trockene Haut hat. Dies ist hauptsächlich genetisch bedingt. Heutzutage beherzigen viele Menschen den Rat der Hautärzte ihre Haut im Sommer vor der zu starken Sonneneinstrahlung zu schützen, weil die UV-Einstrahlung die Haut nicht nur ältern lässt, sondern sie auch schädigt.

Es ist aber jetzt Winter. Auf was muss man in den Wintermonaten vermehrt achten?

Im Winter trocknet die kalte und feuchte Luft die Haut noch mehr aus. Aber auch in den Wintermonaten darf man die UV-Einstrahlung nicht vernachlässigen und zwar auch dann, wenn der Himmel bedeckt ist. Die UV-Einstrahlung kann beim Sport, zum Beispiel beim Skifahren, beim Schlittenfahren, beim Wandern in den Bergen, wenn Schnee und Eis die schädlichen Sonnenstrahlen noch mehr reflektieren, gefährlich werden. Noch dazu kommt, dass man in der Kälte nicht spürt, dass die Haut verbrennt. Bereits 1000 m Höhendifferenz erhöhen die UV-Einstrahlung um 20 %. Beim Schnee wird die einfallende Strahlung vor allem im UVB-Bereich sogar bis zu 90% reflektiert. Man muss die Haut also unbedingt mit einer Sonnencreme schützen. Hände, Füße und die Nase sind in den Wintermonaten verstärkt gefährdet.

Die Haut wird auch zu Hause, im Haushalt stark beansprucht. Die meisten Menschen mögen keine Gummihandschuhe tragen. Wenn sie aber bei der Hausarbeit keine Handschuhe benutzen, entfetten die verschiedenen Reinigungsmittel die Haut, sie trocknet aus und wird spröde. Auch die Nägel können weich werden. Nach dem Waschen oder dem Abspülen cremen Sie deswegen Ihre Hand am besten mit einem Pflegebalsam ein, welcher rückfettende Stoffe enthält. Außerdem gehen Sie nur in die kalte Luft hinaus wenn Sie ihre Haut sehr gründlich getrocknet haben.

Die spröde Haut öffnet den Krankheitserregern den Weg in den Körper.

Im Winter gibt es mehr Pilzerkrankungen als im Sommer. Die Symptome sind eine trockene, spröde, nässende, juckende Haut und auch die Fingernägel können sich verfärben. Die Übertragung erfolgt leicht in Schwimmbädern, in der Sauna oder in der Dusche des Fitnesscenters. Deswegen benutzen Sie Gemeinschaftsduschen nie ohne Badelatschen. Haben Sie sich trotz Vorsorge infiziert, müssen Sie möglichst sofort pilztötende Mittel benutzen oder Medikamente nehmen. Auch die Schuhe müssen von den Keimen befreit werden. Es ist gut zu wissen, dass mit dem voranschreitenden Alter Hautverletzungen aller Arten langsamer heilen, weil sich der Blutstrom mit der Zeit verlangsamt.

Was kann man Besuchern von Solarien empfehlen?

Manche Hautärzte würden am liebsten alle Solarien schließen. Sie raten an, statt ins Solarium an die frische Luft zu gehen. Sollte jemand nicht ganz aufs Solarium verzichten können, dann sollte er es auf höchstens fünf Minuten in der Woche beschränken.

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