Krankhaftes Schwitzen und Schweißbildung – Hilfe durch Operation

Leiden Sie unter krankhaftem Schwitzen? Es gibt Hilfe

Mit einem kleineren operativen Eingriff kann Patienten geholfen werden, die unter einer vermehrten Schweißbildung unter der Achselhöhle leiden – vermelden Chirurgen. Der Eingriff basiert auf der Technik der Fettabsaugung. Die Schweißdrüsen werden unter lokaler Betäubung entfernt.

In einer Studie nahmen 51 Patienten teil. Die meisten von ihnen berichteten nach dem Eingriff über eine 75 % -ige Verminderung der Schweißbildung. Ihre Lebensqualität verbesserte sich dadurch auch erheblich.

Während der Operation werden dünne Kanülen unter die Haut eingeführt und die Drüsen abgesaugt. Der Eingriff dauert nur zwanzig Minuten. Der Patient wird danach noch eine Stunde lang beobachtet, aber nach Ablauf dieser Stunde kann er wieder nach Hause gehen.

Werbung

Laut Untersuchungen leidet etwa 1,5 % der Bevölkerung in der westlichen Welt unter Hyperhidrose, also an übermäßigem Schwitzen. Dadurch fühlen sie sich oft in ihrem alltäglichen Leben behindert.

35 % der Versuchsteilnehmer berichtete über eine um 75 % verringerte Schweißproduktion nach dem Eingriff. 13 Versuchspersonen erzählten über eine 50 bis 75 % -ige Verringerung der Schweißproduktion. Außerdem betonten alle Patienten, dass sich ihre Lebensqualität wesentlich verbesserte.

Diese Technik wird denjenigen Patienten empfohlen, welche schon alle anderen Therapien ohne Erfolg ausprobierten. Quelle: BBC News

Werbung